Wer im Spätsommer durch die Weinberge fährt, hört es schon von Weitem: ein rhythmisches Klappern, das über die Hügel hallt. Das ist der Klapotetz — das inoffizielle Wahrzeichen der Südsteiermark.
Wozu dient ein Klapotetz?
Der Klapotetz ist ein hölzernes Windrad, dessen Flügel Hämmerchen auf ein Brett schlagen lassen. Der Zweck: Stare und andere Vögel von den reifenden Trauben fernhalten. Ob das Klappern wirklich die Vögel vertreibt oder vor allem Touristen entzückt, wird augenzwinkernd diskutiert — zur Landschaft gehört er längst untrennbar.
Wann klappert er?
Traditionell wird der Klapotetz um den Jakobitag (25. Juli) aufgestellt, wenn die Trauben zu reifen beginnen, und nach der Weinlese wieder abgebaut — spätestens zu Martini im November. Wer das Klappern hören will, kommt also zwischen Hochsommer und Spätherbst.
Wo steht der größte?
Der größte Klapotetz der Welt steht am Demmerkogel im Sausal — begehbar und mit großartigem Rundblick. Mehr Panorama-Tipps findet ihr in unserem Beitrag über die schönsten Aussichtspunkte.
Ein Stück Kultur
Kleine Klapotetze gibt es übrigens in jedem Souvenirregal — aber das Original erlebt ihr nur hier, mit Blick über die Reben und einem Glas Welschriesling in der Hand. Die Weinstraße beginnt fünf Minuten von unseren Apartments.
Häufige Fragen
Was ist ein Klapotetz?
Ein hölzernes Windrad mit Klopfhämmern, das in den Weingärten der Südsteiermark Vögel von den reifenden Trauben fernhalten soll. Es gilt als Wahrzeichen der Region.
Wann kann man die Klapotetze klappern hören?
Von etwa Ende Juli (Jakobitag) bis zur Weinlese im Oktober, spätestens bis Martini am 11. November — dann werden sie traditionell abgebaut.
Übernachten in Straß
Euer Zuhause an der Weinstraße
Drei liebevoll eingerichtete Apartments, fünf Minuten von der Südsteirischen Weinstraße — mit kostenlosen Parkplätzen und E-Ladestation am Haus.
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